Radtourenwoche Sardinien

„Sardinien mit dem Rad entdecken“

Genießen Sie den Frühsommer in Sardinien. Der Nordosten Sardiniens bietet sich für uns als ideales Gebiet für unsere Radtouren an.

Ausgangspunkt für unsere Frühsommer -Radtouren ist ein schönes 3-Stern-Hotel im Raum Costa Smeralda mit Swimmingpool. Wir erkunden die schönsten Landstriche im Nordosten von Sardinien. Traumhafte Küstenabschnitte entlang der Costa Smeralda stehen ebenso auf unserem Etappenplan wie verwinkelte Bergdörfer im Hinterland. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und für Rennräder bestens geeignet. Die Hin- und Rückfahrt auf die Insel erfolgt jeweils mit der Nachtfähre von/nach Livorno. Der Begleitbus ist auch auf der Insel stets dabei.

Die Eckdaten

Streckencharakteristik:
Hügeliges, zum Teil auch bergiges Gelände, die Steigungen sind jedoch nicht sehr lang. Zum Teil auch flache Streckenabschnitte. Die Straßen sind gut ausgebaut und eignen sich gut fürs Rennrad. Die Streckenführung bewegt sich zwischen Meeresniveau und ca. 900 m Seehöhe.

Streckenlänge: ca. 470 km
Etappenlänge: ca. 50 bis 90 km
Höhenmeter: ca. 500 bis 1500 pro Tag
Gesamthöhenmeter: ca. 4.700 HM
Unterkunft: in 3-4 Stern-Hotel mit Swimming-Pool

Anforderung:
sportliche Radfahrer/innen mit regelmäßigem Training, mittlere Kondition und Ausdauer werden vorausgesetzt

Der Streckenüberblick

Anreisetag: Anreise nach Livorno

Fahrt von Laussa bzw. Steyr über Salzburg – Innsbruck und Brenner nach Bozen. Weiter geht’s über Trient und Verona nach Modena – Bologna und über den Appenin nach Livorno. Am Abend erfolgt die Einschiffung auf die Fähre und die Nachtfähre bringt uns nach Sardinien.

1. Radtag: Traumküste Costa Smeralda (ca. 80 km, ca. 700 HM, leicht)

Ausgeruht kommen wir am nächsten Morgen in Golfo Aranci – unweit der Costa Smeralda an. Von hier ist es nicht mehr weit zu unserem Hotel in Cannigione. Nach dem Zimmerbezug können wir schon unsere erste Radetappe starten. Von Cannigione aus fahren wir gleich entlang der malerischen Buchten bis zum „Eingang“ zur Costa Smeralda. Bereits nach knapp 20 km erreichen wir Porto Cervo, den weithin bekannten Treffpunkt des internationalen Jet-Set, der Reichen und Schönen. Um diese Jahreszeit ist es allerdings noch nicht so belebt und wir haben Zeit zum Bummeln am Hafen von Porto Cervo. Wir fahren weiter entlang traumhafter Küstenabschnitte nach Cala di Volpe – einer besonders schönen Bucht an der Costa Smeralda. Unsere Etappe führt uns noch bis Golfo Aranci, unserem Ankunftsort von heute morgen. Auf dem Rückweg fahren wir durchs hügelige Landesinnere und genießen teilweise noch herrliche Ausblicke auf die Küstenabschnitte.

Höhenprofil 1. Radtag

2. Radtag: Lugosanto - das schönste Bergdorf Sardiniens (ca. 70 km, ca. 800 HM, leicht)

Vom Hotel aus fahren wir zunächst nach Arzachena und besichtigen die Nuraghe Malchittu (das sind Jahrtausende alte kleine Festungen, in die sich die Bevölkerung zur Verteidigung zurückgezogen hat).Dann geht es weiter ins Landesinnere auf kleinen Nebenstraßen Richtung Lugosanto, wo wir unterwegs die Gigantengräber Coddu Vecchiu besichtigen können. Nach einem Bummel durch Lugosanto, dem hübschesten Bergdorf ganz Sardiniens, fahren wir wieder zurück nach Cannigione ins Hotel.

Höhenprofil 2. Radtag

3. Radtag: Santa Teresa di Gallura und Capo Testa (ca. 90 km, ca. 800 HM, mittel)

Unser heutiges Ziel ist der nördlichste besiedelte Ort Sardiniens, Santa Teresa di Gallura. Die Hinfahrt erfolgt über Palau entlang sehr schöner Küstenabschnitte. Der Ort Santa Teresa liegt in prächtiger Lage an einer Bucht, zwischen verwitterten Granitfelsen und einzigartigen Stränden vor einerm türkisfunkelden Meer. WIr machen eine ausgiebige Pause auf der belebten Piazza Vittorio Emanuele mit den zahlreichen Bars und Cafès, anschließend fahren wir zu den bizarr geformten Felsen des Capo Testa. Wind und Wasser haben die Granitfelsen am Kap zu wunderlichen Formen und phantasievollen Skulpturen modelliert. Die Rückfahrt erfolgt wieder durch das hügelige Landesinnere in unser Hotel in Cannigione.

Höhenprofil 3. Radtag

4. Radtag: Valle della Luna und Castelsardo (ca. 90 km, ca. 1.000 HM, mittel )

Heute fahren wir über Arzachena nach Westen bis Bassacutena durch wunderschöne Landschaften, dann weiter nach Süden in Richtung Valle della Luna. Die wenig befahrene Straße steigt stetig an bis ca. 600 m Seehöhe und wir genießen den herrlichen Ausblick über das Tal und auf die traumhafte Landschaft von einer Aussichtsterrasse aus. Nun folgt eine mehr als 10 km lange Abfahrt nach Viddalba und bald befinden wir uns in Küstennähe. Kurz vor Castelsardo besichtigen wir den berühmten Elefantenfelsen. Und nach einer tollen – ca. 4 km langen Abfahrt erreichen wir den malerisch gelegenen Küstenort Castelsardo. Nach einer ausgedehnten Rast nach dieser beeindruckenden Etappe treten wir mit dem Bus die Rückreise ins Hotel an.

Höhenprofil 4. Radtag

5. Radtag: Insel-Archipel La Maddalena (ca. 50 km, ca. 500 HM, leicht)

Vom Hotel aus fahren wir nach Norden entlang der schönen Küstenstraße bis nach Palau. Kurz vor Palau machen wir jedoch einen Abstecher zum Capo d’Orso – und genießen von hier aus einen einzigartigen Ausblick auf wunderschöne Buchten und auf die Insel La Maddalena, die wir anschließend ja besuchen werden. Am Capo d’Orso finden wir den bekannten Bärenfelsen – der durch sein Aussehen seinen Namen gerecht wird. Anschließend Weiterfahrt nach Palau und Überfahrt mit der Fähre zur Insel La Maddalena. Der Archipel umfasst 23 Inseln und steht unter Naturschutz. Nach einem Bummel durch das Städtchen La Maddalena erkunden wir die Hauptinsel per Rad und besichtigen auch die Nachbarinsel Caprere auf einer Rundfahrt. Von Palau fahren wir dann wieder zurück in unser Hotel.

Höhenprofil 5. Radtag

6. Radtag: Über Calangianus nach Olbia und Golf Aranci (ca. 90 km, ca. 900 HM, mittel)

Heute morgen verlassen wir das Hotel und brechen zur Rückreise auf. Vorher steht jedoch noch eine schöne Radetappe am Programm. Wir fahren über Arzachena die Landstraße hinauf nach San Antonio durch wunderschöne Korkeichenwälder, umsäumt von mächtigen Granitblöcken. Nach einer kleinen Cafepause neben der Kirche – wo uns immer alten Männer bestaunen, die im Schatten auf einer Bank sitzen – radeln wir weiter auf einer kleinen Straße in Richtung Calangianus. Wieder geht es durch Korkeichenwälder und durch traumhafte Landschaften. Der letzte Abschnitt hinauf in die kleine Stadt lässt uns noch ins Schwitzen kommen. Nach einem guten Mittagessen in einem netten Restaurant machen wir uns auf den Weg in Richtung Olbia bzw. Küste und ca. 30 km herrliche Abfahrt liegt vor uns. Es geht stetig leicht bergab und wir fliegen der Küste entgegen. Wir radeln durch Olbia und von hier sind es nur mehr ca. 14 km bis nach Golfo Aranci wo wir heute Abend wieder einschiffen werden in Richtung Livorno.

Höhenprofil 6. Radtag

Heimreisetag: Heimreise nach Laussa

Nach verbrachter Nacht in der 2-Bett-Kabine treten wir von Livorno aus mit dem Bus die Heimreise an. Über Bolognia und Modena fahren wir wieder nach Verona und weiter nach Trient und Bozen über den Brenner nach Innsbruck. Über Kufstein – Rosenheim und Salzburg erreichen wir Steyr bzw. Laussa in den Abendstunden. Eine unvergessliche Radtourenwoche geht zu Ende.